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Unsere Reise hat begonnen ....

Fünen DK
Im Frühjahr 2022 ging es für uns Richtung Norden. Seit vielen Jahren endlich mal wieder nach Dänemark. Bisher waren wir dort in Ferienhäusern zu Gast und nicht mit dem Wohnmobil.
Dieses Mal war es aber eine Wohnmobilreise und wir waren gespannt was Dänemark so für Wohnmobilreisende zu bieten hat. Unser Ziel, die Insel Fünen. also hieß es am Freitag den 18.03.2022 ….
Lehnen runter, Urlaub an ...


Kaltenkirchen
Freitag 18.03.2022

Es geht Richtung Norden, Ziel ist Dänemark und dort die Insel Fünen. Wobei für heute, reicht es uns, wenn wir Hamburg passieren und oberhalb einen Stellplatz finden, damit wir nicht am Samstagmorgen/-vormittag dort entlang müssen.
Ich habe bereits frei und kann die letzten Vorbereitungen treffen. Den Dicken abholen und Wasser auffüllen. Das gestaltet sich dann jedoch schwieriger als erwartet. Zwar ist es sonnig und ca. 12 C°, aber das Wasser aus der Leitung ist anscheinend so kalt, dass der Frostwächter immer wieder auslöst und das aufgefüllte Wasser direkt wieder ablässt. Also werfe ich erstmal die Heizung an, was aber natürlich auch nicht sofort Wunder bewirkt. Es hilft also nur, den Frostwächter manuell zu blockieren. Als das dann endlich vollbracht ist geht es ab nach Hause, Fahrräder einladen, Kühlschrank und letzte Dinge einpacken.
Gegen 14:30 kommen wir los und auf den Straßen ist es angenehm entspannt. Ohne Stau fahren wir bis nach Kaltenkirchen zum Stellplatz an der Holsten Therme. Gegen 19:30 haben wir die rund 375 km geschafft.
Die Schranke an der Einfahrt ist geöffnet und der Ticketautomat außer Betrieb, daher ist also keine Zahlung möglich/erforderlich.



Strib (SP lystbådehavn)
Samstag 19.03. bis 21.03.2022

Nach einer ruhigen Nacht in Kaltenkirchen, machen wir einen Morgenspaziergang und holen beim Bäcker im/am nahegelegenen Baumarkt, Brötchen, Frühstücken und machen uns dann auf den Weg.

Unser Ziel für heute, ist der
SP Nyhavn in Middelfahrt, der aber bei unserer Ankunft voll belegt ist, die alternative an der Marina in Middelfahrt fanden wir nicht so schön, also änderten wir unseren Plan und fuhren nördlich am „kleinen Belt“ hinauf bis nach Strib.
Vorher haben wir in Middelfahrt noch getankt, obwohl der Betrag von 999,00 DK auf der Tanksäule schon erschreckend ist, war der Liter Diesel mit (umgerechnet) 1,919 € trotz allem noch günstiger wie in Deutschland (Stand 03/2022).

An der Marina in Stirb fanden wir einen schönen ruhigen Stellplatz, der zu dieser Jahreszeit zum Großteil als Winterlager für Boote in Gebrauch ist. Aber für 3-4 Mobile war noch Platz und zunächst standen wir allein, später im Tagesverlauf gesellte sich noch ein weiteres Mobil hinzu.
Die SP Gebühr entrichtet man an einem Automaten im Clubhaus (Kartenzahlung), auf dem Beleg steht dann auch der Code mit dem man Zugang zu den Sanitäreinrichtungen erhält. Für die
Duschen benötigt man jedoch Münzen (5 DK), wir hatten keine dabei. Am Abend kam ein Mitglied des Bootsclub vorbei und spendierte uns Münzen.
Nachdem wir uns eingerichtet hatten, machten wir noch einen Spaziergang entlang der Küste und durch das verschlafene Stirb.
Der Blick über den kleinen Belt und zur
Ny Lillebæltsbro, war bei herrlichem Sonnenschein so richtig etwas zum runterkommen.
Am Sonntag fuhren wir mit den Rädern nach Middelfahrt und eine schöne Runde durch die nähere Umgebung. Unterwegs nahmen wir auch den SP Nyhavn noch einmal in Augenschein, und kamen für Uns zu dem Schluss, dass wir es mit den SP in Stirb besser getroffen haben.
Nach unserer Rückkehr verbrachten wir den Abend bei sonnigem Wetter an unserem Wohnmobil.



Unterwegs von Strib nach Faaborg
Montag 21.03.2022

Montag starten wir ohne direktes Tagesziel, wir fahren einfach die südliche Küste von Fünen entlang und lassen uns überraschen.
So finden wir die
Sandager Kirke, die leider verschlossen ist, von außen sehr schön aussieht. In Assens, ein Städtchen, das uns mit einer netten Fußgängerzone überrascht, gönnen wir uns einen Pölser.
Weiter geht es über die schmale „
Helnæs Byvej“ auf die Halbinsel Helnæs und dort zum Leuchtturm Helnæs Fyr. Hier gibt es, laut Beschilderung, eine der besten Stellen, um große Meerforellen zu fangen. Wir haben es nicht probiert, aber die schöne Aussicht genossen.
Wieder über gleichen da einzigen Weg zurück, endete unsere Fahrt heute auf dem
Autocamperplads in Faaborg.



Faaborg
Montag 21.03. bis Dienstag 22.03.2022

Der Stellpatz in Faaborg liegt wiederum direkt am Jachthafen und bietet Platz für 6 Wohnmobile.
Der Automat direkt am Stellplatz ist (03/2022) nicht vorhanden (!). Laut Hinweisschildern soll es noch eine weitere Möglichkeit die Übernachtungsgebühr zu entrichten geben. Aber diese finden weder wir, noch weitere Camper, die neben uns übernachten.

In wenigen Minuten ist man zu Fuß im Zentrum von Faaborg, unterwegs kommen wir an Parkplätzen vorbei, die ausdrücklich, stundenweise, für Wohnmobile reserviert sind. Ein ganz besonderer Service für WoMo-Reisende die sich nur die Stadt ansehen möchten. In sehr vielen Orten sucht man Ewigkeiten und oft erfolglos, nach einem Parkplatz.
Toller Service der Stadt Faaborg.

Nach einem schönen Spaziergang kehren wir zum Wohnmobil zurück und verbringen einen ruhigen Abend, mit einem wiederholt klasse Sonnenuntergang.



Odense
Dienstag 22.03. bis 24.03.2022

Von Faaborg aus fahren wir ins Landesinnere, nach
Odense, die größte Stadt auf der Insel Fünen und mit 180.000 Einwohner die drittgrößte Stadt Dänemarks.
Wir übernachten auf dem
DCU-Camping Odense der nur 3,5 km außerhalb liegt. Der CP ist um diese Jahreszeit erwartungsgemäß nur gering belegt und bietet alles was Camper benötigen. In den für jeden zugänglichen Küchen sind neben Spülbecken auch mit mehreren Gaskochfeldern und Backöfen ausgestattet.

Mit den Rädern kommen wir über Radwege, problemlos bis ins Zentrum und erkunden, Odense teils per Rad und teils zu Fuß.
Das
H.C. Andersen Museum ist auf jeden Fall sehenswert, auch wenn bezweifelt werden darf, dass es sich bei der ausgestellten Erbse, tatsächlich um das Original handelt.
Hier kann auch jeder, des Kaisers neue Kleider anprobieren.



Aabenraa
Donnerstag 24.03. bis Freitag 25.03.2022

Leider geht unsere Zeit in Dänemark bereits zu Ende. Wir verlassen Fünen wieder über die „Ny Lillebæltsbro“ zu Deutsch, die „Neue Kleiner-Belt-Brücke“ die Fünen mit Jütland verbindet. Die 1.700 Meter lange Hängebrücke zu überfahren ist eindrucksvoll. Die Brücke wurde zwischen 1965 und 1970 gebaut.
Die Zeit auf Fünen war einfach zu kurz um viel zusehen.

Wir möchten noch einmal, einen der zahlreichen Stellplätze, an einem Jachthafen nutzen und unsere Wahl fällt auf den „
Aabenraa Autocamper Plads“. Dort stehen zum ersten Mal auf dieser Reise, mehrere Wohnmobile, aber auch wir bekommen noch einen schönen Platz mit Blick aufs Wasser.

Beim Frühstück können wir mutige Schwimmer beobachten die trotz der niedrigen Temperaturen in der „
Apenrader Förde“ schwimmen gehen. Bei der zweiten Tasse Kaffee haben wir sogar noch das Glück, das wir beobachten können, wie eine mittelgroße Jacht, aus ihrem Winterquartier wieder ins Wasser gesetzt wird. Nur mit zwei Seilen ausgerichtet, schwebt die Jacht am Kran und wird über den Platz bis zum Wasser gebracht. Die Schranke zum Stellplatz bekommt, in einem Moment der Unachtsamkeit, einen kleinen Schubs mit, aber ansonsten verläuft der Transport – aus meiner Sicht – professionell und zügig.

Anschließend räumen wir alles zusammen und machen uns auf den Weg Richtung Deutschland.



Heidenau
Samstag 26.03.2022

Unser letzter Stopp auf dieser Reise, ist der Stellplatz in Heidenau. Dieser liegt einem „**** -Ferienzentrum“ vorgelagert und verfügt über ein „griechisches“ Lokal, welches uns angelockt hat und wo wir zum Urlaubsabschluss essen, gehen.

Am Samstagmorgen frühstücken wir ein letztes Mal, bei kaltem, aber sonnigem Wetter draußen, bevor es dann wieder nach Hause geht.
Wir wurden die ganzen 8 Tage lang mit schönem Wetter verwöhnt und hatten eine gute Zeit auf Fünen und auch wenn die Insel recht klein ist, lohnen sich noch weitere besuche dort und diese komme auf Unsere todo Liste.

Fyn, vi kommer tilbage“ oder auch „Fünen, wir kommen wieder“!