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Unsere Reise hat begonnen ....


Zeeland (NL)
Uns fällt die Decke auf den Kopf und wir müssen endlich mal wieder raus, Luftholen, runterkommen, etwas anderes sehen.
Ob es nach den aktuellen Regelungen so ganz erlaubt ist oder nicht ist uns im Augenblick egal.
Wir müssen raus ….

Lehnen runter, Urlaub an ...

Zeeland Renesse
Samstag 06.03. bis Montag 08.03.2021

Uns fällt die Decke auf den Kopf und wir müssen endlich mal wieder raus, Luftholen, runterkommen, etwas anderes sehen.

Ich bin jetzt im
12 Monat im Homeoffice und bei Marianne ist auf der Arbeit nur „Dauerstress“, von wegen Lookdown, Masken tragen, Abstand halten …. in einer KiTa nicht umsetzbar.
Die Eltern bringen ihre Kinder, da halt auch nicht alle Eltern einfach zu Hause bleiben und mit/ bei den Kindern Maske tragen ist auch nicht machbar.

So entschließen wir uns einfach
Richtung Zeeland in die Niederlande zu fahren. Wir steuern Renesse an, schauen wir mal was offen hat. Der Campingplatz „De Zeeuwse Kust“ hat geöffnet. Ein Platz, um den wir in normalen Zeiten und in den Sommermonaten mit Sicherheit einen großen Bogen machen, denn ein „5 Sterne Kinderfreundlicher Ferienpark“ mit 220 touristischen Stellplätzen ist dann nun so gar nicht unser Ding. Mal abgesehen davon, dass dort im Juni so ein Stellplatz inklusive eigener Sanitäreinheit durchaus mal ~80 EUR pro Nacht kostet.

Aber im März 2021 sind in Renesse nicht viele Plätze geöffnet und „De Zeeuwse Kust“ hat gerade ein Angebot, so gönnen wir uns einen Stellplatz mit eigenem Sanitär. Das ist ein schöner Luxus, wobei wir eigentlich auch die allgemeinen Sanitäranlagen fast für uns allein gehabt hätten, denn auf dem gesamten Platz zählen wir nur noch sechs weitere Wohnmobile bzw. Wohnwagengespanne.

Die Gastronomie ist, wie erwartet geschlossen, aber frische Brötchen bekommen wir morgens im kleinen Shop vor Ort. Mehr benötigen wir eh nicht. Da das Wetter auch mitspielt genießen wir die Zeit, gehen spazieren, lassen uns den Wind um die Ohren und den Kopf frei pusten.

So ganz nach dem Motto:
Wenn ich die See sehe, brauche ich keine Meer mehr ….

Sonntag und Montag setzen wir uns auf die Räder und nutzen die zahlreichen und guten Radwege, es ist zwar recht kalt, aber die Sonne scheint und wir können die Zeit sehr genießen und haben jeden erdenklichen Abstand den man in Corona-zeiten ja leider haben muss.
Wobei es hier in den Niederlanden schon wieder ganz andere Regelungen gibt und wir unterwegs immer wieder auch geöffnete Lokale sehen, von denen wir uns aber fernhalten.


Zoutelande
Dienstag 09.03. bis Donnerstag 11.03.2021

Am Dienstag entschließen wir uns Richtung
Zoutelande zu fahren. Wir nehmen einen Stellplatz auf dem „Camping Weltevreden“ knapp 2 km außerhalb von Zoutelande.
Auch dort ist es schön leer, da das Wetter nicht mehr so schön ist bleiben die Räder in der Garage und wir genießen die Spaziergänge auf und hinter dem Deich.
Unterwegs bekommen wir noch frischen Fisch, an einem Verkaufswagen, also ist auch das Abendessen gesichert.
Mittwoch fahren wir dann mit „dem Dicken“ zum Deltapark Neeltje Jans, bei schönem Wetter wäre das eine tolle Radtour gewesen, aber aktuell besser nicht.
Schon am Abend und in der Nacht wird es immer windiger, also wollen wir lieber ins Landesinnere und grob Richtung Heimat fahren

Oirschot
Donnerstag 11.03. bis Freitag 12.03.2021

Nach dem Frühstück kommen wir, für unsere Verhältnisse, schon recht zeitig los (10:00), aber es stürmt ordentlich.
Was sich auf dem Stellplatz im Schutze der Dünen schon ungemütlich anfühlte, ist auf den freien Straßen schon echt heftig und anstrengend. Teilweise fühlt es sich an, als spielt der Wind mit unserem Dicken „Ping Pong“.
Das erste Mal erlebe ich Wohnmobilfahren nicht als Freude und pure Entspannung, heute ist es echt anstrengend den Dicken auf der Straße zu halten. So bin ich, als wir nach gute 3 Stunden für ca. 150km, endlich in Oirschot ankommen, froh den Motor abzustellen und ein Aufbaubier zu trinken.
Der Stellplatz ist schön und liegt am
Wilhelmkanal, an dessen Ufer man auch bis nach Oirschot laufen kann. Bezahlen funktioniert hier kontaktlos, in dem man Geld in einen Briefumschlag legt. Hier kommen wir bestimmt noch mal hin, um uns das Städtchen genauer anzusehen, aktuell machen wir noch einen Spaziergang zur/über die „Miekoeksebrug“ und die „Prinses Irene Brigade Brug“ und am nächsten Morgen geht es dann wieder nach Hause.

Fazit: in den 7 Tagen haben wir maximal mit 6 Personen "Corona-konformen" Kontakt gehabt, inklusive Maske und durch Plexiglasscheiben getrennt.
Also kommen wir entspannt und mit gutem Gewissen wieder zu Hause an.